Geländegängige Feuerwehrfahrzeuge vorgestellt

Gemeinsam mit Andreas Winkler hatte ich am 14. August die Feuerwehren aus dem Kreis Viersen sowie Vertreter*innen aus Politik und Verwaltung zu einer Fahrzeugvorstellung ins Gründerzentrum eingeladen. Gezeigt wurden geländegängige Feuerwehrfahrzeuge. Herr Winkler und ich möchten die Feuerwehren im Kampf gegen die Folgen der Klimakrise besser ausrüsten.

Bereits vor einigen Monaten haben wir uns Gedanken über zukünftige Einsatzlagen in der Stadt Willich sowie im Kreis Viersen gemacht. Insbesondere haben wir uns mit der Frage nach der nötigen Ausrüstung für unsere Feuerwehren auseinandergesetzt. Die jetzigen Fahrzeuge und deren technischen Fähigkeiten könnten in Zukunft nicht mehr ausreichen, um dem sich ändernden Einsatzgeschehen wirkungsvoll entgegenzutreten. Das hat uns die Hochwasserkatastrophe im Juli eindrucksvoll vor Augen geführt. Deshalb haben wir gemeinsam mit der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Willich einen Antrag auf den Weg gebracht, die Verwaltung möge die Anschaffung von geländegängigen Fahrzeugen für die Feuerwehr der Stadt Willich prüfen. Bei unseren Recherchen wir auf die Einsatzfahrzeuge des Herstellers „Tatra“. Mit bis zu 9.000 Litern Löschwasser und 500 Litern Löschschaum auf dem Rücken können die 460-PS-starken Fahrzeuge durch 1,20 Meter tiefes Wasser fahren. Das wollten wir genauer wissen und fragten kurzerhand bei der Friedrich GmbH & Co. KG TATRA an, um den Tatra 815 7 4×4 und den Tatra 815 7 6×6 auf dem Gelände des Gründerzentrums vorzustellen. Unserer Einladung zur Veranstaltung folgten über den Samstagnachmittag ungefähr 50 Feuerwehrleute und nutzten die Gelegenheit, die Fahrzeuge ausgiebig zu testen.

Wir nahmen die Veranstaltung als Anlass, um für die Hinterbliebenen der bei dem Hochwasser verstorbenen Feuerwehrleute Spenden zu sammeln und in einer stillen Minute an die mutigen Retter zu gedenken. Während sich Politik und Feuerwehr bei Bockwurst und Senf ein Bild von den Fahrzeugen aus der Tschechischen Republik machen konnten, wurden 675 Euro Spenden gesammelt. Uns war es wichtig, dass wir nicht nur einen Prüfauftrag für solche Fahrzeuge stellen, sondern unseren Feuerwehren die Möglichkeit geben, diese Fahrzeuge auch kennenzulernen. Letztendlich sind es unsere Feuerwehrleute, die am besten wissen, was sie für den Einsatz brauchen. Darüber hinaus freuen wir uns über die gesammelten Spenden. Diese werden wir nun an die Landesfeuerwehrverbände Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz weiterleiten, welche die Gelder wiederum an die Familien auszahlen.